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Die Alpenfauna


Zu den sogenannten Alpentieren zählen Arten völlig unterschiedlichen Ursprungs. Außerdem bieten die Wälder bis zur subnivalen Stufe, Tieren verschiedenster Gruppen noch Lebensmöglichkeiten, deren Hauptverbreitungsgebiet die angrenzenden Areale tieferer Lagen sind.

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Hierher zurückgezogen haben sich infolge menschlichen Einflusses Auerhuhn, Kolkrabe, Steinadler und vorübergehend der Luchs.

Erst beim Überschreiten der alpinen Höhenstufe, gekennzeichnet durch den Übergang vom Wald zum offenen Gelände der Matten, treten Arten stärker in Erscheinung, die, ausgezeichnet durch besondere Anpassungen an das Areal, als eigentliche Alpentiere bezeichnet werden können.

Alpenfauna


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In den Alpen leben oberhalb der Waldgrenze viele für die Bergwelt charakterische Tiere. So findet man unter anderem die Gämse, das Murmeltier, die Schneemaus und der Alpensteinbock. Diese gehören zu den wohl bekanntesten Säugetieren in den Alpen.

Von den Vogelarten sind in den Alpen-Ringdrosseln, Schneefinken, Steinadler, Alpenschneehühner, Tannenhäher, Kolkraben und Alpendohlen heimisch.

Die Waldeidechsen, Aspisvipern und Kreuzottern zählen zu den in den Alpen heimischen Reptilien.
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Auch der Artenvielfalt der Alpen droht ein Rückgang: Zu den großen Verlierern des Klimawandels gehören alle Tiere und Pflanzen, die es kalt mögen.
Die Erderwärmung bedroht die Bestände von Äschen, Barsche und Bachforellen, Birkhühner und Schneehasen, Auwälder und vielen Alpenpflanzen.
 
In den Alpen wird sich der Temperaturanstieg dreimal so stark bemerkbar machen wie im Flachland der gemäßigten Breiten. Viele Pflanzen und Tiere werden versuchen, in höher gelegene Regionen auszuweichen. Insgesamt kann sich der Vegetationsgürtel so um 400 bis 700 Meter nach oben verschieben – wo es naturgemäß weniger Lebensraum gibt.

Der Weltklimabericht der UN geht auch deshalb davon aus, dass bis zu ein Drittel der globalen Artenvielfalt auf dem Spiel steht.


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Mein Schlusswort ist ein von Herzen kommender Appell an Sie als Naturfreund: Bitte schützt das, was ihr liebt! Naturschutz fängt im Kleinen an - und jeder kann seinen Teil dazu beitragen!








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